Blues

Der Blues ist seit den 50er Jahren in Deutschland ein langsamer Modetanz, der einfach nie aus der Mode kommt.

Er wird heute auf langsame Popmusik zu zweit getanzt. Einen Blues hat jeder schon mal eng umschlungen auf der Fete getanzt, wenn die Musik langsam und romatisch wurde. Den braucht man eigentlich nicht zu lernen, den kann jeder von Natur aus. Diesen sogenannten „Klammerblues“ tanzt man mit dem Partner eng „umklammert“ und dreht sich dabei mit kleinen Schritten auf der Stelle zusammen rechts herum. Ein anderes Wort für Klammerblues ist auch Schwof.

Daneben gibt es aber auch einen „offiziellen“ Blues, den man nicht nur mit seiner Frau, sondern distanzierter auch mit Kollegen oder der Schwiegermutter tanzen kann und der verschiedene Tanzfiguren hat. Dieser Blues schaut etwas anspruchsvoller aus und zeigt einen guten Tanzstil. Er hat langsame Chassé-Schritte und Schreitschritte, die im Saal in Tanzrichtung links herum getanzt werden. Der Blues gehört zu den einfachen Tänzen.

Getanzt wird der Blues im 4/4 Takt mit einem Tempo von 20 bis 28 Takten in der Minute. Tanzschritte bekommen einen Taktschlag oder zwei Taktschläge. Der typische Grundrhythmus beim Klammerblues ist " langsam-langsam-schnell-schnell", im offiziellen Blues tanzt man auf jeden Taktschlag im Grundrhythmus einen Schritt.

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